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БогородицаКартиниhttp://www.absinthe.de/Blog
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икониAm 12. April fand in der Grace Bar in Stuttgart eine BarAudienz zum Thema Absinthe statt. Die Schwarzwald Bar Brigade unterstütze ABSINTHE.DE an diesem Abend mit der Zubereitung leckerer Absinthe Cocktails.
Die BarAudienz wurde vor einer Weile von Domenico Trapasso aus Stuttgart ins Leben gerufen. Dabei geht es um Produktschulungen für Barleute im Raum Stuttgart. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Produzenten eingeladen, die dort ihre Produkte vorstellen können.
Die Schwarzwald Bar Brigade wurde von Domenico Termine gegründet und ist eine Art Barzirkel, wie es das auch in verschiedenen anderen Städten gibt, nur eben nicht auf eine Stadt bezogen, sondern auf den Großraum Schwarzwald.
Da von verschiedenen Seiten großes Interesse an einer Informationsveranstaltung zum Thema Absinthe bestand, wurde ABSINTHE.DE eingeladen. Es geht dabei immer auch um Networking, insofern wurde die Veranstaltung durch die Schwarzwald Bar Brigade, respektive den Barkeepern der Hemingway Bar aus Freiburg flankiert. Zunächst ging es bei dem Vortrag um generelle Informationen zum Thema Absinthe, wie z.B. der Geschichte, der Herkunft, den verwendeten Kräutern usw. Selbstverständlich mussten die zahlreich erschienen Gäste nicht lange auf den ersten, eher abschreckenden Drink warten. Ziel des Seminars war es die verschiedenen Absinthe Qualitäten anhand der zugrunde liegenden Produktionstechnik zu veranschaulichen. Insofern verwunderte es auch nicht, daß zu Beginn ein eher grausam schmeckender Ölmix gereicht wurde. Weiter im Vortrag ging es dann die unterschiedlichen Produktionstechniken und den mit Absinthe immer wieder in Verbindung gebrachten Künstlern. Als zweites gab es ein reines Mazerat zu probieren, das schon besser ankam, aber richtige Begeisterung kam erst mit den beiden letzen Produkproben auf – ein klares Destillat und ein mit Kräutern, grün eingefärbtes Destillat.
Zum Schluss des Vortrags kamen die Hemingway Barkeeper dann zum Zug und bereiteten neben einem Rapscallion und einem Sazerac noch weitere leckere Absinthe Cocktails zu, die deutlich machen, daß Absinthe nicht nur klassisch mit Wasser zubereitet werden kann, sondern daß mit etwas Phantasie und Kreativität noch jede Menge anderer leckerer Drinks möglich sind.
Absinthe Duplais Verte ist seit seinem Erscheinen 2005 als Top Absinthe bekannt. Die Jury der IWSC vergab die Bestwertung “Gold, Best in Class”, die nicht mehr zu toppen ist. Nun sind seit dieser Auszeichnung bereits einige Jahre ins Land gegangen. Zahlreiche Verbesserungen wurden in die Produktion implementiert, wie z.B. wohl am augenfälligsten die Kräuterqualität und die Kolorationstechnik.
2009 wurde eine kleine Testcharge mit Weinalkohol destilliert um realistisch zu überprüfen, ob sich dieser doch recht teure Basisalkohol positiv auf das Endprodukt auswirkt. Wir sind der Meinung, daß sich die Unterschiede erst nach einer ganzen Weile bemerkbar machen, da sowohl der von uns normalerweise verwendete Basisalkohol aus Getreide und der Weinalkohol so hoch rektifiziert sind, daß sich der Ursprung gustativ nicht mehr feststellen lässt. Genau aus diesem Grund spricht man von Neutralalkohol.
Wir bieten nun 56 durchnummerierte Flaschen mit goldener Kapsel an, die aus dieser besonderen Charge von 2009 mit der Weinalkoholbasis an. Wer Interesse an Preziosen hat, sollte nicht lange zögern, denn erfahrungsgemäß sind limitierte Auflagen immer schnell vergriffen.
Neben einem Bio Vodka präsentieren wir nun die ganze Serie der Eichelberger Absinthe. Neu dazu gekommen sind:
Vor einigen Tagen entdeckten wir in einer dunklen Ecke des Lagers einen verstaubten, alten Karton mit der Aufschrift “San Miguel“. Man muß wissen, daß San Miguel einst eine Traditionsglasbläserei in Spanien war – allerdings vor einigen Jahren den Betrieb eingestellt hat. Das ist bedauerlich, denn hier wurden diese schönen Gläser mit dem Aufsatz aus Glas hergestellt. Diese Gläser sind nicht nur rar und sehr praktisch, sondern auch von sehr schöner Qualität. Wer also nicht keines besitzt, hat hier die letzte Chance.
Selbstverständlich haben wir bei der Gelegenheit auch gleich noch zwei weitere schöne Glasfontainen ins Programm aufgenommen und unsere Standardfontaine kommt nun mit Deckel.
Immer wieder bekamen wir Anfragen wegen dieser Kunststoffhähnchen, die in den Glasfontainen vebaut sind. Diese können schonmal kaputt gehen, daher bieten wir sie nun in Silber und Gold als Ersatzteil an.
Bei fast jedem Einkauf etwas geschenkt:
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Vorschau:
Es brodelt wieder in der Entwicklungsabteilung “Matter/Lion”. Wenn alles nach Plan läuft wird in einigen Wochen ein neuer Absinthe vorgestellt werden. Bereits seit einigen Jahren versuchen Hersteller auf natürliche Weise einen ….
Leider können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht mehr bekannt geben, aber seien Sie gewiss – als Newsletterempfänger werden Sie als erstes informiert!
Offizielle Stellen
• Bundesverband der Deutschen Spirituosenindustrie
• Fédération Francaise des Spiriteux
• Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern
• European Spirits Organisation
• U.S. Embassy, Bern
Frankreich
• Distillerie de Miscault-Devoille
• Les Fils d’Emile Pernot
• Distillerie Pierre Guy
• Liquoristerie de Provence
• Société Pernod
• Ets Lemercier
• Distillerie et Domaines de Provence
Schweiz
• Absinthe des Vallées
• Louis Morand
• René Wanner
• Cyril Rohner et Grégory Franc
• Distillerie Guinand
• Gebr. H. & P. Zogg
• Getränke Lussi
• Spezialitätenbrennerei Zürcher
• Studer & Co.
• Kunz-Keller
• Brennerei Hans Erismann
• Brunschwiler
• Rudolf Stähli
• Oliver Matter AG
• Matter-Luginbühl AG
• Fromagerie de Bémont
• Abricool SA
• L’espace Gourmand
• Pernod Ricard Swiss SA
• Distillerie Zgraggen
Deutschland
• Abtshof Magdeburg GmbH
Österreich
• Fischer Distilleries
USA
• Viridian Spirits
• Jade Liqueurs
• Gnostalgic Spirits
• Pacific Distillery
England
• Liqueurs de France
So, nach längerer Pause hier mal wieder ein Eintrag in den Blog. Es gibt Neuigkeiten bei der GGA Sache in der Schweiz. Die Verhandlungssprache wurde auf Französisch festgelegt. Wahrscheinlich ein Zugeständnis an die AIA, deren Mitglieder sehr wahrscheinlich allesamt kein Deutsch sprechen. Darüber hinaus wurde eine Frist mit zum 17.11.2010 gesetzt, damit die AIA den Punkt „variété végétale“ zu äussern. Dieser Punkt wurde in der Einsprache einer Interessensgemeinschaft angesprochen und man gibt den Antragsstellern nun die Gelegenheit darauf zu reagieren. Präzise geht es um Art. 4b der GGA Verordnung, in der steht:
Name einer Pflanze oder einer Tierrasse
Ein Name darf nicht als Ursprungsbezeichnung oder als geografische Angabe eingetragen werden, wenn er dem Namen einer Pflanzensorte oder einer Tierrasse entspricht und die Konsumenten in Bezug auf den tatsächlichen Ursprung des Erzeugnisses irreführen kann. Die Täuschungsgefahr ist insbesondere ausgeschlossen, wenn die Bezeichnung gleich lautet wie eine örtliche Pflanzensorte oder Tierrasse, die ihr Ursprungsgebiet nicht verlassen hat, oder wenn der Name der Pflanzensorte oder Tierrasse geändert werden kann.
Demnach müsste die Pflanze Artemisia Absinthium ursprünglich aus dem Val de Travers stammen und dürfte dieses auch nicht verlassen haben. Weder dies, noch jenes trifft zu. Man darf also gespannt sein, wie sich die AIA aus diesem Dilemma heraus zu winden versuchen wird.
Da es noch zahlreiche Punkte gibt, die nicht mit der GGA Verordnung zu vereinbaren sind, werden zukünftig wohl noch einige Diskussionen geführt werden müssen.
Grundsätzlich ist es mir ja egal, was die VdTler herstellen. Wenn Oliver Matter allerdings genötigt wird, mehrere tausend Franken auszugeben, um zu beweisen, dass Brenner ausserhalb des VdT nicht zwingend nur billige, schlechte Nachamungen produzieren, dann stört es mich schon, daß dort jetzt eine Reproduktion eines Amerikanischen Absinthes produziert wird.
Wie heißt es so schön im Gesuch: Mit ihrer Eintragung als GGA sollen insbesondere Nachahmungen und Anmaßungen vermieden sowie der gute Ruf und die Originalität des Produkts geschützt werden. Dies bezieht sich auf Absinthe, Fée Verte und Bleue. In diesem Sinne wäre Absinthe Butterfly eine billige Kopie.
Ich möchte nur nocheinmal daran erinnern: Sollte das Gesuch tatsächlich durchkommen, heißt es weg mit Absinthe Duplais, Absinthe Brevans. Aber Absinthe Butterfly ist i.O. auch wenn es eine amerikanische Rezeptur ist. Hauptsache es wird im VdT produziert.
Jetzt kann jeder selbst entscheiden, ob er sich so ein Produkt zulegen mag oder nicht.
Auch dieses Jahr dürfen wir uns über eine Top Auszeichnung vom rennomierten Englischen Spirituosenwettbewerb IWSC freuen. Unser neuestes Produkt “Absinthe Nouvelle Vague” wurde mit der “Silver, Best in Class” Medaille ausgezeichnet.
Tasting Notes:
Pale green. Very light louche with aromas of anise, citrus and some rooty notes. Gentle and smooth with ultra clean character. More spirit than flavour yet attractive.
Am 30.06.2010 endete die Einsprachefrist gegen die GGA “Absinthe”, “Fee Verte” und “La Bleue”.
Zahlreiche Firmen aus dem In- und Ausland haben Ihren Protest gegen die GGA (Geschützte Geografische Angabe) dem Bundesamt für Landwirtschaft in Bern vorlgelegt. Es wird nun von einer Komission entschieden, wie in dem Fall weiter vorgegangen wird.
Grundsätzlich bestreitet niemand, daß der Ursprung des Absinthes im Val de Travers liegt. Jedoch ist es ausgesprochen dreist, daß sich ehemalige Schwarzbrenner sich nur 5 Jahre nachdem sie amnestiert wurden, nun den Begriff mit der Begründung der Tradition, schützen lassen möchten. Damit würden illegale Aktivitäten in der Vergangenheit geradezu belohnt werden, denn 5 Jahre reichen bei weitem nicht aus, um von einer Tradition zu sprechen – und man kann wohl auch nicht von Tradition im Zusammenhang mit Schwarzbrennerei sprechen, wenn es um jursitische Angelegenheiten geht.
Es gibt noch zahlreiche Argumente die gegen die GGA sprechen, aber allein die Tatsache, daß man sich im Val de Travers einen Teufel um die Interessen der eh schon sehr kleinen Absinthegemeinde schert ist an Egoismus nicht zu überbieten.
Gerade erst vor einigen Wochen wurde ein “Absinthepfad” von Pontarlier (Frankreich) ins nahegelegene Val de Travers eröffnet und nun wird den Franzosen kurzerhand die Türe vor der Nase zugeschlagen. Das spricht nicht gerade für gute nachbarschaftliche Beziehungen. In Frankreich ist man jedenfalls ziemlich irritiert.
Die Argumentation eines ehemaligen Schwarzbrenners vor laufenden TV Kameras, die GGA sei da um zu verhindern, daß qualitativ minderwertige Ölmixe in der Schweiz produziert und vertrieben werden können, ist geradezu sinnbildlich für die Inkompetenz der Beteiligten, denn in der Schweizer Lebensmittelverordnung wird genau beschrieben, wie Absinthe hergestellt werden muß und genau dort wird die Methode des Ölmix ausgeschlossen.
Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten, wie sich der Fall weiter entwickelt.
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